Der kritische Agrarbericht 2026 zeigt: Ein deutlicher Umbruch kennzeichnet die aktuelle Agrarpolitik und bremst bereits eingeleitete Schritte zu einem gerechteren, sozial und ökologisch zukunftsfähigen Agrar- und Ernährungssystem – teilweise werden sie sogar rückabgewickelt. Der hohe Anpassungsdruck durch strengere Umwelt- und Tierschutzauflagen hat in der Landwirtschaft einen neuen politischen Widerstand entfacht und alte Konfliktlinien wieder verschärft.
Doch die eigentlichen Herausforderungen bleiben unverändert bestehen: schwierige Marktbedingungen, die fehlende wirtschaftliche Resilienz vieler landwirtschaftlicher Betriebe, die fortschreitende Klimakrise, der Verlust der Artenvielfalt, Fragen des Tierschutzes sowie die daraus abgeleiteten gesellschaftlichen Erwartungen an die Zukunft der Landwirtschaft. Der kritische Agrarbericht 2026 beleuchtet, was diese Entwicklungen für Landwirtschaft, Zivilgesellschaft und ländliche Räume bedeuten.
Über diese und weitere Facetten von Wandel & Widerstand wollten wir sprechen mit Autorinnen des am 15. Januar 2026 erscheinenden neuen Kritischen Agrarbericht 2026 – und mit Euch und Ihnen!
Begrüßung
- Lena Luig, Referentin Internationale Agrarpolitik der Heinrich-Böll-Stiftung
- Karin Jürgens, Geschäftsführerin AgrarBündnis
Podiumsdiskussion
- Carolin Pagel, Referentin für Agrarpolitik Bioland und Vorstand AgrarBündnis
- Annemarie Volling, Gentechnik-Expertin der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft
- Daniela Wannemacher, Leiterin Team Landnutzung beim Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
- Sophie von Redecker, Doktorandin der Agrarwissenschaften an der Universität Gießen, Fellow Panel on Planetary Thinking, Gießen
Einwurf von Katharina Brandt, Referentin für Agrarpolitik bei Germanwatch
Moderation: Tanja Busse, Journalistin und Autorin
